Cembalo nach Nikolas Dumont, Paris 1707

Nicolas Dumont war ein Pariser Baumeister, der zwischen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts tätig war. Drei datierte Instrumente sind von ihm erhalten:

Das erste von 1697, ravaliert von Taskin im Jahr 1789, befindet sich im Musée de la musique in Paris, ein weiteres von 1704, befindet sich in Privatbesitz (Christophe Rousset) und das dritte Instrument, von 1707, befindet sich in der Privatsammlung von Karen Flint in den USA .

Ein viertes undatiertes, und äußerlich stark überarbeitetes Instrument, erschien kürzlich auf einer Auktion.

Mein Instrument basiert auf dem Original von 1707, dem frühesten fünfoktavigen Pariser Cembalo.

Sein klarer und artikulierter Klang eignet sich besonders gut für die französische Literatur des frühen 18. Jahrhunderts, wie Rameau, François Couperin, und anderen.

Cembalo Dumont, 2021

Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
Französisches Cembalo Dumont, Detmar Hungerberg 2021
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Tonumfang: FF – f’’’
Disposition: 8’, 4’, 8’, Lautenzug

Der Einbau einer Transponiereinrichtung ist ohne Veränderung der Gehäusebreite nicht möglich (Stimmtonhöhe a‘ = 415,2 Hz).

Materialien:

Der Korpus ist aus Weidenholz gemacht. Unterboden Tanne, Resonanzboden Fichte.

Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt. Tastenfronten aus Buchsbaum. Obertasten aus geschwärzter Birne mit Knochen belegt.

Der Innenraum ist komplett vergoldet und mit kunstvollen Ornamenten dekoriert. Die Dekoration und Vergoldung wurden von Jessica Zappe in Berlin ausgeführt.

Cembalo nach Pierre Donzelague, Lyon 1711

Vorbilder sind zwei Instrumente von Pierre Donzelague:

  • „Musée des Arts décoratifs“ in Lyon.
  • Privatsammlung in London.

Das Londoner Originalinstrument ist aus dem Jahre 1711. Es ist in bestem, spielbarem Zustand, was nicht zuletzt auf die Genialität seiner Konstruktion zurückzuführen ist. Reizvoll an dem eigentlich französischen Instrument sind die flämischen Einflüsse: Francois Donzelague, der Vater und wohl auch Lehrherr Pierres, war ebenfalls Instrumentenmacher und arbeitete in Brugge.

Dieses Instrument zeichnet sich durch eine große, wunderbar tragende und facettenreiche Klangfülle aus. Es hat wuchtige, sonore Bässe und einen langen, warmen Ton.

Es ist ideal für die französische Cembalosololiteratur des 17. und 18. Jahrhunderts. Es ist ein wunderbares Instrument für Kammermusik dieser Zeit. Durch seinen ungewöhnlich großen Tonumfang eignet es sich auch sehr gut für die Solo- und Konzertliteratur bis zur Frühklassik.

Cembalo Donzelague, 2018

Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
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Tonumfang: FF – f’’’
Disposition: 8’, 4’, 8’, Lautenzug möglich (nicht original)

Der Einbau einer Transponiereinrichtung für a’ = 392 / 415 / 440 Hz ist bei diesem Instrument ohne Veränderung der Orginalproportionen möglich (allerdings entfällt FF bei 392 Hz und f’’’ bei 440 Hz.)

Materialien:
Der Korpus ist aus Pappelholz gefertigt. Unterboden und Resonanzboden aus Tannenholz.
Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt (Obertasten aus Nussbaum mit Knochen).
Der Innenraum ist mit einer goldgeprägten Tapete geschmückt.

Cembalo Donzelague, 2009

Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
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Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
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Tonumfang: FF – f’’’
Disposition: 8’, 4’, 8’, Lautenzug auf dem Obermanual

Transponiereinrichtung für a’ = 415 / 440 Hz

Materialien:
Der Korpus ist aus Weidenholz gefertigt. Unterboden und Resonanzboden aus Tannenholz.
Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt (Obertasten aus Apfelholz mit Knochen).
Die Chinoiserien wurden von Cornelies Verboom in Delft gemacht, einem der Großmeister der Cembalodekoration! Es war sein letztes Projekt vor seinem Ruhestand.
Als Vorbild diente ein Cembalo von Pascal Taskin (Victoria and Albert Museum, London).


Cembalo Donzelague, 2003

Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
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Tonumfang: FF – f’’’
Disposition: 8’, 4’, 8’, Lautenzug möglich (nicht original)

Der Einbau einer Transponiereinrichtung für a’ = 392 / 415 / 440 Hz ist bei diesem Instrument ohne Veränderung der Orginalproportionen möglich (allerdings entfällt FF bei 392 Hz und f’’’ bei 440 Hz.)

Materialien:
Der Korpus ist aus Pappelholz gefertigt. Unterboden und Resonanzboden aus Tannenholz.
Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt (Obertasten aus Nussbaum mit Knochen).
Der Innenraum ist mit einer goldgeprägten Tapete geschmückt.

Cembalo Donzelague, 1996

Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
Französisches Cembalo Detmar Hungerberg
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Tonumfang: FF – f’’’
Disposition: 8’, 4’, 8’, Lautenzug möglich (nicht original)

Der Einbau einer Transponiereinrichtung für a’ = 392 / 415 / 440 Hz ist bei diesem Instrument ohne Veränderung der Orginalproportionen möglich (allerdings entfällt FF bei 392 Hz und f’’’ bei 440 Hz.)

Materialien:
Der Korpus ist aus Pappelholz gefertigt. Unterboden und Resonanzboden aus Tannenholz.
Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt (Obertasten aus Nussbaum mit Knochen).
Der Innenraum ist mit einer goldgeprägten Tapete geschmückt.

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